Plötzlich blendet die Sonne. Autofahrten werden anstrengender. Nasse Straßen spiegeln, im Wald wirken Wege dunkler und am Abend sind die Augen schneller müde.
Viele Menschen denken dann: „Meine Augen haben sich verschlechtert.“
Der Herbst verändert nicht die Augen. Er verändert die Bedingungen, unter denen Ihre Augen arbeiten müssen. Das kann dazu führen, dass Sehschwächen jetzt wahrgenommen werden.
Im Sommer kommt das Licht oft von oben. Im Herbst steht die Sonne deutlich tiefer. Dazu kommen Regen, Nebel und spiegelnde Straßen. Kontraste werden schwächer, während die Anforderungen an das Sehen steigen. Besonders beim Autofahren. Viele bemerken, dass entgegenkommende Fahrzeuge stärker blenden oder dass Straßenmarkierungen bei Nässe schlechter sichtbar werden.
Auch die Augen selbst leisten jetzt mehr Arbeit. Weniger Tageslicht, mehr künstliche Beleuchtung und häufig längere Bildschirmzeiten können dazu führen, dass die Augen schneller ermüden. Das wird oft als schlechteres Sehen wahrgenommen.
Unser Tipp: Wenn man im Herbst merkt, dass das Sehen anstrengt, lohnt sich eine genaue Prüfung. Oft liegt die Ursache in den veränderten Lichtverhältnissen. Manchmal steckt eine Änderung der Sehstärke dahinter.
Gerne prüfen wir mit Ihnen gemeinsam, was hinter den Sehproblemen steckt und welche Lösung im Alltag wirklich sinnvoll ist.


