Blaues Bildschirmlicht stört den Biorhythmus

Alltag in Deutschland: Rund um die Uhr geht der Blick auf Bildschirme und Displays von PC, Tablet und Smartphone. Das hat Folgen für Augen und den Körper.

83 Prozent der Deutschen nutzen einen Computer und 31 Millionen Menschen nutzen das Internet mobil, wodurch der Effekt durch die unmittelbare Nähe zur Lichtquelle verstärkt wird. Jeder Bildschirm strahlt blaues Licht aus, dieses steht im Verdacht die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin zu unterdrücken. Dies kann in der dunklen Jahreszeit zusätzlich zu einem Gefühl der Müdigkeit und Abgeschlagenheit führen.

Dennoch ist blaues Licht nicht nur schlecht. Bei einer Wellenlänge zwischen 455 bis 500 Nanometern hat blaues Licht viele gute Eigenschaften. Es synchronisiert die biologische Uhr und steuert die Pupillenreaktion. Als schlechtes Licht wird hingegen das blau-violette Licht mit einer Wellenlänge zwischen 380 und 450 Nanometern bezeichnet. Doch hier ist auch die Dosis entscheiden!

Blaues Bildschirmlicht stört den Biorhythmus

Tipps gegen Blaulichtstress

  1. Keine Bildschirmzeiten vor dem Schlafengehen: Blaulicht macht wach! Darum ist abends besser ein Buch statt Display..
  2. Sonne tanken: um die Speicher für das Glückshormon Serotonin aufzufüllen. 
  3. Regelmäßige Bewegung: Sport ist gut für den Blutdruck und weckt die Lebensgeister.
  4. Spezielle Brillen für Bildschirmzeiten: Wer viel Zeit vor dem Monitor verbringt, kann sich mit speziellen Brillen schützen. Sie verfügen über Gläser, die einen Teil des blauen Lichts herausfiltern.

Blaulichtreduzierende Gläser

Die Hintergrundbeleuchtungen von Monitoren mit LED-Technik haben einen hohen Anteil an Blaulicht. Es kann schwere Augenerkrankungen wie Linsen- und Netzhautschäden verursachen und ist ein Schlafverhinderer. Blaulichtreduzierende Entspiegelungen mindern die negativen Wirkungen auf die Augengesundheit und den Biorhythmus.

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Quelle: www.sehen.de